Geschichte der Theatergruppe

 

In der zweiten Hälfte der sechziger Jahre hatten die Neukircher Vereine vermehrt Mühe eine Theatergruppe zusammen zu bringen. Dies war der Anlass für die Sängerrunde und die Sportfreunde eine gemeinsame Theatergruppe zu bilden, welche an Weihnachten 1970 unter dem Regisseur Herrn Moers ihren ersten Auftritt hatte. Gespielt wurde im Gasthaus Ochsen mit gesanglicher Einleitung durch die Sängerrunde. Seit diesem Zeitpunkt gab es eine gemeinsame Veranstaltung, welche am 2. Weihnachtsfeiertag mit Gesang, Theater und Verlosung stattfand, und die sich einer großen Beliebtheit erfreut.
Mit dem Bau der Schwarzwaldhalle haben sich die Verhältnisse entscheidend verändert. Eine geräumige Bühne mit verbesserten Umkleidemöglichkeiten und eine schöne Halle mit entsprechender Lautsprecheranlage brachten erheblich bessere Voraussetzungen für Spieler und Publikum. Diese Veränderungen haben sicher dazu beigetragen, dass diese Veranstaltung bis heute Bestand hat.
Die zur Aufführung gelangten Stücke sind neuerdings meist Luststücke oder Bauernschwänke. Der Spielerstamm hat sich immer wieder verändert; die ausscheidenden Spieler mussten durch neue Schauspieler ersetzt werden. Den größten Erfolg feierte die Laienspielgruppe unter der Regie von Dietmar Linder, als sie 1994 das Theaterstück „Der Untergang des Königenhof“ aus Anlass des 150. Jahrestag nochmals aufführte. Die schauspielerischen Leistungen sorgten zweimal für eine ausverkaufte Schwarzwaldhalle.
Nach diesem Stück war es nicht einfach den Erwartungen des Publikums wieder gerecht zu werden. Dies ist ohnehin schwierig geworden, da die Ansprüche, nicht zuletzt durch das Fernsehen, erheblich gestiegen sind. 40 Jahre nach der erstmalig gemeinsamen Veranstaltung mit der Sängerrunde entschied man sich 2011 den Theaterabend alleine aufzuführen.