Waschfrauen und Waschmaschinen

Bei jedem Sportverein bereitet es gewisse Schwierigkeiten die Sportkleidung zu waschen. Dies besonders dann, wenn die Spieler die Trikots mit nach Hause nehmen mussten. Ist ein Spieler ausgefallen, war es unter Umständen ein Problem, das betreffende Trikot für den Ersatzspieler zur Verfügung zu haben. Aus diesem Grund versuchte man jemanden zu finden, der bereit war die Mannschaftstrikots zu reinigen und spielbereit zu halten.

In Berta Kaltenbach konnte anfangs der 50er Jahre diese Person gefunden werden. Sie reinigte die Trikots für ein kleines Entgelt, wobei in der Anfangsphase noch von Hand gewaschen werden musste. Als Waschhilfe stand lediglich eine Schleuder zur Verfügung, die nach einigen Jahren durch eine Waschmaschine ersetzt wurde. Als Ernst Frey 1956 heiratete, hat auch seine Frau Erika mitgeholfen. Es war nicht immer einfach, die Trikots zum nächsten Spiel trocken zu bekommen, vor allem wenn auch am Mittwoch gespielt wurde. Mit der Anzahl der Mannschaften stieg natürlich auch die Zahl der zu reinigenden Trikots. Am Anfang waren es zwei Mannschaften, mittlerweile sind es sieben Mannschaften, deren Trikots wöchentlich gereinigt werden müssen. Nachdem Frau Kaltenbach aus Altersgründen zurückstecken musste, hat Erika Frey das Trikotwaschen voll übernommen. Ihre Familie führt dies bis zum heutigen Tag zur vollsten Zufriedenheit des Vereins aus. Diese Arbeit kann nicht hoch genug geschätzt werden und hat einen ganz besonderen Dank verdient.

 

 

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